Alex Jacobowitz: Der klassischer Klezmer Alex Jacobowitz: Der klassischer Klezmer
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Lokale Informationen Leverkusen (7.Aug 2002)
Harmonie und „Marimbaphon“ begeisterten Konzertbesucher


Glanzvolles Konzert in der evangelischen Petrus-Kirche mit dem Männerquartett "Harmonie" Bürrig und dem professionallen Marimbasolisten Alex Jacobowitz. Foto: Leopold

Mit seinen solistischen Einlagen am Marimbaphon stand Alex Jacobowitz aus Israel im schönen Kontrast zum Chorgesang. Der in New York gebürtige Xylophonvirtuose und international bereiste Straßenkünstler vollbrachte auf seinem hierzulande weniger bekannten Instrument Marimbaphon (über 60 Klangkörper, fünf Oktaven) eine wahre Glanzleistung. Der Marimbaspieler von Weltklasseformat verstand es nicht nur mit seiner Gestik und Monologen das Publikum für sich einzunehmen, sondern vor allem durch seine perfekte Vierschlegel-Technik an seinem immerhin drei Meter langen instrument, mit dem er auswendig werke von Albéniz, Mozart und seinem Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach auf beeindruckende Weise zur Geltung brachte.

Rund 30 Schlegel in verschiedenen Ausführungen verwendet der Künstler, wobei er mit jedem dieser Schlegel einen eigenen Klang erzeugt, die sich dann durch vier Schlegel angeschlagen, zu einem farbigen Klangbild vereinen. Jacobowitz hatte ebenfalls anspruchsvolle Konzertbeiträge ausgewählt, beginnend mit Bachs "Präludium und Fute in G-Moll" und Beethovens berühmte "Klaviersonate Cis Moll, op 27 Nr. 2, 1.Satz".

Da fehlte auch die Musik des traditionellen Judentums, die Klezmermusik nicht.