Alex Jacobowitz: Der klassischer Klezmer Alex Jacobowitz: Der klassischer Klezmer
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Neuhauser Nymphenburger Anzeiger 23. Mai 2007
Mit der Marimba um die ganze Welt

"Gut Holz": Der Virtuose Alex Jacobowitz bei den "Offenen Toren"



Seine "große Liebe" nennte Alex Jacobowitz sein Instrument, die Marimba. Auch wenn die Schlagklöppel aussehen wie riesige Kirschlollies, mit ihnen zaubert Jacobowitz die schönsten Melodien hervor.

NEUHAUSEN Alex Jacobowitz ist am Pfingstsonntag, 27. Mai, zu Gast bei den "Offenen Toren in Herz Jesu". Mit unnachahmlicher Spielfreude und beeindruckender Musikalität zaubert der Künstler Klassisches von Bach bis Mozart, spanische Klänge und traditionelle jüdische Melodien bis hin zu modernen Kompositionen auf sein riesiges Xylophon, das drei Meter lang ist und fünf Oktaven umfasst.

Der in New York geborene Musiker gehört heute zu den wenigen professionellen Xylophonisten weltweit. Er tauscht den Konzertsaal auch gerne mal gegen die Straße ein: Seit mehr als 25 Jahren reist er mit seinem Instrument - auch als Marimba bekannt - durch die Welt und gibt in den Fußgängerzonen mitreißende Straßenkonzerte. Von Ungarn über Österreich und die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, Tschechien, Polen, Dänemark bis hinauf nach Schweden, Finnland und Estland haben ihn seine Reisen schon geführt, und im Laufe der Jahre eroberte er sich eine stetig wachsende Fangemeinde. Auch in München ist Alex Jacobowitz längst einem breiten Publikum bekannt, gehört doch der Marienplatz zu seinen bevorzugten Spielorten. Presse, Rundfunk und Fernsehen sind längst auf den Straßenmusiker aufmerksam geworden, mehrere CDs hat der Künstler schon eingespielt und in seinem Buch "Ein klassischer Klezmer: Reisegeschichten eines jüdischen Musikers" schildert er seine Erfahrungen als Musiker in den USA und Europa.

Am kommenden Sonntag lässt er sein ungewöhnliches Instrument um 19.30 in der Herz-Jesu-Kirche (Lachnerstraße 8) erklingen und liest dazu Episoden aus seinem Buch.

Der Eintritt zu den "Offenen Toren" ist wie immer frei. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Wein mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.